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und hat zu retten keine Kraft Die Melancholie der Musik

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Schott Campus

»I am never merry when I hear sweet music.« Nicht

selten trifft man auf Aussagen, die die melancholische Qualität der Musik

implizieren. Doch stehen sie quer zur Tradition, die dieser Kunst das

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Schott Campus

»I am never merry when I hear sweet music.« Nicht

selten trifft man auf Aussagen, die die melancholische Qualität der Musik

implizieren. Doch stehen sie quer zur Tradition, die dieser Kunst das

Potential der Tröstung, Heilung und Erlösung zuspricht. Anhand der

Melancholie als hermeneutischem Modell untersucht das Buch die Dialektik von

Musikutopie und Musikskepsis in einem weiten kulturgeschichtlichen Rahmen

sowie in der deutschen Musikästhetik und Sinfonik des 19. Jahrhunderts.

Kulturgeschichtlicher Teil

Skizze einer Melancholietheorie

Melancholie als Bild und Text

Musik und Melancholie

Diskursgeschichtlicher Teil

Drei Leitbegriffe einer melancholischen Ästhetik

Religion und Emotion: Wilhelm Heinrich Wackenroder

Dissonanz und Sinn: E.T.A. Hoffmann

Leiden und Erlösung: Arthur Schopenhauer

Schönheit und Krankheit: Eduard Hanslick

Tragödie und Décadence: Friedrich Nietzsche

Kritik und Dialektik: Theodor W. Adorno

Kompositionsgeschichtlicher Teil

Beethovens 9. Symphonie: Ode an die Freude?

Brahms und die Zurücknahme der 9. Symphonie

Am Ende: Der Musikmelancholiker Adrian Leverkühn

Besetzung: Musikbücher, Musikwissenschaft
Erscheinungsjahr: 2010
Schwierigkeit: 0
Seitenanzahl: 590

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