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gebunden Sächsische Studien zur älteren Musikgeschichte Band 3
Herrmann, Matthias, ed
Sammelband mit Beiträgen über die Musikpflege an der Dresdener Schloßkapelle
im 16. und 17. Jahrhundert. Enthält das Fragment einer unvollendeten
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Details für „Die Musikpflege in der evangelischen Schlosskapelle Dresden zur Schütz-Zeit“
gebunden Sächsische Studien zur älteren Musikgeschichte Band 3
Herrmann, Matthias, ed
Sammelband mit Beiträgen über die Musikpflege an der Dresdener Schloßkapelle
im 16. und 17. Jahrhundert. Enthält das Fragment einer unvollendeten
Schütz-Biographie des 2006 verstorbenen renommierten Schütz-Forschers Wolfram
SteudeDie Buchreihe Sächsische Studien zur älteren Musikgeschichte der
Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, die von Matthias Herrmann
und Ludger Rémy herausgegeben wird, ist interdisziplinär angelegt. Auf diese
Weise lässt sich die ältere Musikgeschichte Sachsens vielschichtig erfassen.
Am 31. Oktober 2008 luden das Institut für Musikwissenschaft der Hochschule
für Musik Carl Maria von Weber Dresden und der Verein Heinrich Schütz in
Dresden e.V. im Rahmen der Mitteldeutschen Heinrich-Schütz-Tage zu einem
Symposion ein. Die Vorträge bilden die Grundlage für den vorliegenden Band,
den Christoph Wetzels Text zur Schlosskirche zu Dresden als geistlicher
Mittelpunkt des Kurfürstentums Sachsen im 17. Jahrhundert einleitet. So wird
die Bedeutung des Raumes in historischer, theologischer und musikalischer
Hinsicht evident. Mit interessanten Einzelaspekten zur Musikpflege rundet
Bettina Felicitas Jeßberger den Band ab. In beiden Texten wird das neu
entdeckte Amtsbuch der Schlosskirche zu Dresden ausgewertet. Dies
unterstreicht ein Anliegen unserer Veröffentlichung, neben der neuerlichen
Betrachtung bekannter Sachverhalte auch bisher unvermuteten Erkenntnissen
Raum zu geben. Um die Auseinandersetzung mit scheinbar Bekanntem geht es auch
Ludger Rémy, wenn er die gedruckten Aufführungshinweise von Heinrich Schütz
analysiert. Auch hier erscheint vieles in neuem Licht.
In diesem Kontext steht auch die Untersuchung von Frank-Harald Greß zur
berühmten Gottfried-Fritzsche-Orgel und zu ihrer anstehenden Rekonstruktion.
Dieses Instrument wird für die Wiederherstellung der Aufführungssituation zur
Schütz-Zeit große Bedeutung erlangen und weit über Dresden strahlen.
Zwei an Umfang und Entstehungszeit sehr unterschiedliche Texte widmen sich
dem Dresdner Hofkapellmeister Heinrich Schütz mit vielen Details zu seinem
schaffenden und nachschaffenden Wirken in der Dresdner Schlosskapelle.
Während Walter Werbecks Porträt für den 31. Oktober 2008 entstand, datiert
Wolfram Steudes unvollendetes, hier erstpubliziertes Schütz-Buch aus den
frühen 1980er Jahren. Beide Autoren gehören unterschiedlichen Generationen an
und verfügen über unterschiedliche lokale Ausgangspunkte für ihre
Beschäftigung mit dem Sagittarius: Werbeck verdiente sich in Westdeutschland
seine ersten Sporen in der Schütz-Forschung, Steude war intensiv darum
bemüht, in Ostdeutschland, am Dresdner Wirkungsort des Komponisten, einen
eigenen Forschungszweig zum Thema Schütz zu etablieren.
| Besetzung: | Musikbücher, Musikgeschichte |
| Erscheinungsjahr: | 2009 |
| Schwierigkeit: | 0 |
| Seitenanzahl: | 184 |






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